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Hardware
Die Vorbereitungen des VLCs begannen Mitte 2000. Der erste VLC wurde 2001 fertiggestellt, der Zweite folgte dann 2003.
Zuerst aber mal ein Bild:

Vorgeschichte:
Wie bereits erwähnt begann das Projekt eigentlich schon 2000.
Ich hatte bisher mit einem DLC (Digital Light Computer) der Firma Auerswald meine Effekte gesteuert.
Jetzt musste natürlich eine Software her.
In meinem jugendlichen Leichtsinn - eigentlich war der Grund Geld zu sparen - wollte ich statt elektronischen Lastrelais (dazu später mehr) Transistoren verwenden.
Alles klar. Also bastelte ich aus einem Siliziumbrückengleichrichter, einem 230V-Transistor, einer Glühbirne und einigen Kabeln einen Testaufbau.
Als Steuerspannung verwendete ich eine 9V-Blockbatterie (!!!) - funktionierte prächtig.
Dann habe ich die gesamte Anordnung an meinen PC angeschlossen dessen Motherboard (leider :)) geerdet ist.

Für alle die noch nicht lachen konnten:
Der Transistor besitzt keine Trennung des Steuerstromkreises und des zu schalteten Stromkreises - daher hat es bei meiner Anordnung die 230V volle Kanne durch den LPT-Port übers Motherboard auf die Erdung gelegt...
FAATZ - Motherboard im Eimer.
Frustriert wurde das Projekt auf Eis gelegt.


Dann 2001:
The Return of the VLC.
Auf der Suche nach alternativen Bauteilen kamen nur Relais und elektronische Lastrelais in Frage - das war mir damals schon klar.
Das Problem an normalen Relais ist, je nach Belastung, hauts entweder die Spule durch oder die Kontakte sind irgendwann "verbrannt", weil bei jedem Schaltzyklus ein Lichtbogen entsteht.
Elektronische Lastrelais hatten damals einen stolzen Preis von 20 DM das Stück. Für einen 8 Kanal Lichtcomputer also 160 Mark.
Jaja ich weiss - durch die Kosten des Ersatzmotherboardes... :)))
Der Vorteil dieser Relais war jedoch, das diese durch galvanische Trennung den Steuerstromkreis vollkommen von dem Schaltstromkreis isolieren.

Nachdem Conrad Elektronik endlich die Preise auf 9 DM pro Stück gesenkt hatte schlug ich zu.


der Aufbau:
Im Gehäuse befinden sich acht Lastrelais, die auf die Kaltgerätebuchsen aufgeschaltet sind.
Knifflig war, dass die (ca) 2 Volt aus dem LPT-Port nicht ausreichten um das Lastrelais (das etwa 4 Volt benötigt) zu versorgen.
Deshalb kam eine kleine Umsetzung mit Transitoren dazu, welche die 5 Volt aus dem Gameport auf die Lastrelais bringt.

Jedes Lastrelais verkraftet 10 A - das sind dann 2,3 kW pro Kanal.
In Summe sind das dann 18,4 kW (!!!) für alle Kanäle - nur bis Ihr die erreicht habt, hats eure Haussicherung schon rausgefetzt =)


2003:
2003 nahm ich mir erneut ein Herz und bastelte dem VLC200111A einen Bruder - den VLC200303A.


Software
Das ist das Hauptmenü

Das hier die "Rückseite" auf der die "Verkabelung" vorgenommen werden kann.







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